GEMEINDEBUND
Inhalt
Mitglieder
Gemeindebund
Glaubenssätze
Satzung
Visitationen
Zusammenfassung
kurzer Überblick über Sinn und Zweck
Der Gemeindebund …
Fisch soll eine Interessenvertretung der Kirchengemeinden sein, die da tätig wird, wo Gemeinden in Schwierigkeiten geraten (zum Beispiel Zwangsfusionen oder -auflösungen; Rechtsfragen; Schwierigkeiten, das Gemeindeleben in größeren Zusammenhängen zu organisieren).
Fisch versucht, Partnerschaften aufzubauen, die die Gemeinden voranbringen, gerade wenn sie unterschiedlich sind (Stadt – Land, reich – arm, groß – klein)
Fisch will organisieren, dass die Gemeinden regelmäßig Besuche machen und Besuche erhalten und in ihrer Entwicklung beraten werden.
Technisch geht das so, dass die Kirchengemeinden, die beitreten wollen, darüber einen Beschluss fassen und einen Delegierten zu den Versammlungen entsenden. Auch eine Regelung zur Stellvertretung sollte getroffen werden. Die Versammlungen finden etwa sechsmal jährlich an einem zentralen Ort statt. Alles weitere ist in der Satzung geregelt.
Ende August 2008
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Gemeindebund
Der „Gemeindebund“ wird jetzt von Kirchengemeinden gegründet, weil die Landeskirche auf allen Ebenen an ihren Strukturen arbeitet. Dabei wird von besonderen Kommissionen ein „Reformprozess“ initiiert, der sich an den Positionspapieren „Kirche der Freiheit“ und „Salz der Erde“ ausrichtet. Neben einer Fülle zutreffender Beobachtungen und Reflexionen finden in diesen Papieren drei bedenkliche Weichenstellungen statt:
1) Die Fragen der Strukturen und Ordnungen des kirchlichen Lebens werden von den Inhalten der Verkündigung abgekoppelt und als rein technische Fragen verhandelt.
2) Kirchenleitung und Kirchenkreise geben sich das Recht, Gemeinden aufzulösen und zu größeren Einheiten zusammenzufügen – auch ohne die Einwilligung der Betroffenen; dadurch etabliert sich ein hierarchisches Verständnis der Kirche, das dem Geist der Grundordnung von 2003 widerspricht.
3) Die eindeutige Zuordnung von Gemeinde und (Pfarr-)Amt wird aufgelöst zugunsten einer kollektiven Zuständigkeit verschiedener Personen für jeweils verschiedenen Arbeitsbereiche an wechselnden Orten.
Der Gemeindebund will einmütig vorgenommene Reformvorhaben nicht torpedieren. Die vorliegende Satzung ist der Versuch einer Ergänzung: Sie kann da wirksam werden, wo die offizielle Linie nicht angewandt werden kann oder die Betroffenen Gründe geltend machen, einen anderen Weg einschlagen zu wollen.
Bei den Vorarbeiten und Gesprächen zur Erstellung der Satzung war den Initiatoren wichtig, nach Formen des Zusammenlebens zu suchen, die sowohl praktikabel als auch beweglich sind. Das, was die Gemeinden verbindet, soll nicht zu einer eigenen Institution anwachsen; die Ämter des Gemeindebundes sollen Ehrenämter sein; Geldmittel sollen nur für Öffentlichkeitsarbeit und die Deckung von Unkosten bei gemeinsamen Veranstaltungen eingeworben werden; auf der Ebene des Bundes soll sich keine Macht konzentrieren.
Was diese Form des Zusammenwirkens, sollte sie sich bewähren, für das Selbstverständnis der Gemeinden in der Kirche bedeutet, ist heute noch eine offene Frage. Aber es ist das Gebot der Stunde, einmal im Kleinen zu versuchen, inwieweit die Gemeinden zusammen handlungsfähig sind auch ohne das Band von aus der Zeit der Staatskirche rührenden übergeordneten Institutionen.
im Juli 2008

Dank sei allen gesagt, die sich durch Hinweise und Kommentare an der Erstellung der Satzung und der Endfassung der Glaubenssätze beteiligt haben, so besonders: Georg Hoffmann (Berlin-Charlottenburg), Pfr. Arnulf Kraft (Berlin-Spandau), Prof. Christof Gestrich (Berlin-Zehlendorf), Christian Penzlin (Berlin-Zehlendorf), Pfr. Berthold Schirge (Papenbruch) und Andreas Jung (Brielow).
Der Text dieser Seite ist als Teil einer Einladung zur Mitgliedschaft und zur formellen Gründung des Gemeindebunds auch im „portablen Dokumentformat“ (PDF) unter [ Download ] zu finden.
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