GEMEINDEBUND
Inhalt
Dezember 2007
Jan./Febr. 2008
April 2008
Mai 2008
Sommer 2008
September 2008
November 2008
März 2009
September 2010
März 2011
Oktober 2011
Februar 2012
Februar 2012
März 2012
August 2012
Bericht
Aufbau von Partnerschaften begonnen
Berlin – Beim letzten Treffen des Gemeindebundes in diesem Jahr am 8. November haben sich etwa die Hälfte der mittlerweile 37 Mitgliedsgemeinden des Gemeindebundes einander mit kleinen Präsentationen vorgestellt.
Sie befinden sich in den Landkreisen Potsdam-Mittelmark, Ostprignitz-Ruppin, Dahme-Spreewald sowie im ehem. Ost- und Westteil Berlins. Damit ist der Prozeß der Bildung von Gemeindeparterschaften innerhalb des Bundes eröffnet. Dieses Thema wird wohl auch im Mittelpunkt der Zusammenarbeit im neuen Jahr stehen.
Ferner hat der Vorstand einen Bericht über die seit der Gründung am 20. September des Jahres geleistete Arbeit gegeben: Besuch des Pfarrkonventes Finsterwalde, Besuch des GKR Lübben-Land, Besuch einer Gesprächsrunde zur Lage in Wittstock-Ruppin in Neuruppin, Besuch der Pfingstgemeinde Friedrichshain und Besuch einer Versammlung von etwa 45 Ältesten in Krausnick (LDS).
Schließlich wurde die Jahresplanung 2009 vorgestellt.
Die Andacht hielt Pfarrer Johannes Simang.
Zwangsauflösung nach Visitation?
Das Ringen um die Pfingstgemeinde in Friedrichshain hat begonnen!
In der dem „Gemeindebund“ angehörenden 100-jährigen Pfingst-Kirchengemeinde in Friedrichshain (Berlin) soll der Gemeindekirchenrat, der sich einem gewaltsamen Anschluss an die Nachbargemeinden unter sehr schwierigen Umständen fünf Jahre lang widersetzt und die Gemeinde ehrenamtlich (ohne eigenen Pfarrer!) geführt hat, laut Beschluss des Kreiskirchenrates zwangsweise aufgelöst werden. Der Vorfall wird vermutlich demnächst bei der Kirchenleitung zur Abstimmung stehen. Hier geht es ums Prinzip! Wenn dieser Fall Schule macht, können Gemeinden in Vakanzen künftig zu allem gezwungen werden! Der Vorstand hat im Auftrag des Gemeindebundes und der Pfingstgemeinde einen Brief an die Kirchenleitung und den Kreiskirchenrat Stadtmitte gerichtet. Die Pfingstgemeinde bedarf jetzt aller erdenklichen Unterstützung!
Im Licht der neu auf der Herbstsynode beschlossenen Visitationsordnung ist an dem Fall folgendes interessant: Die Pfingstgemeinde ist kurz vor dem Beschluß scharf durch Kirchenkreis und Konsistorium visitiert worden; der Bericht liest sich wie eine einzige Anklage gegen die Ältesten. Er wurde ganz offensichtlich zu dem Zweck erstellt, etwas gegen die Selbständigkeit der Gemeinde in der Hand zu haben! Wir werden Acht geben müssen, ob künftig häufiger Visitationen in der Absicht durchgeführt werden, so Strukturziele durchzusetzen!


Nachtrag:
Angesichts der weiteren Entwicklung sah sich der Gemeindebund im Dezember 2009 veranlasst, einen offenen Brief zu verfassen, in dem die Vorgänge um die Evangelische Pfingst-Kirchengemeinde kritisch beleuchtet werden, und sich Gedanken über die Auswirkungen auf die Stadt und ihre Kirche zu machen: Auszug aus dem Newsletter X
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