GEMEINDEBUND
Inhalt
Dezember 2007
Jan./Febr. 2008
April 2008
Mai 2008
Sommer 2008
September 2008
November 2008
März 2009
September 2010
März 2011
Oktober 2011
Februar 2012
Februar 2012
März 2012
August 2012
Berichte
Gründung gelungen
Am Sonnabend, dem 20. September 2008, wurde in den Räumen der Stadtmission am Berliner Hauptbahnhof der  Gemeindebund  gegründet. Dem Netzwerk gehören zur Stunde 29 selbstständige Kirchengemeinden an.
In den Vorstand wurden gewählt:
Martin Gestrich, Pfarrer (Vorsitzender);
Daniel Friedrichs, Rechtsanwalt (Schriftführer);
Gabriele Maetz, Katechetin (Schatzmeisterin),
ferner als Beisitzer
Matthias Stephan und Jann Branding
sowie Christian Penzlin und Georg Hoffmann.

C. Penzlin, D. Friedrichs, G. Maetz, G. Hoffmann und M. Gestrich
ein Teil des Vorstands (v.l.n.r)

Der „Gemeindebund“ möchte einen Beitrag zur Erneuerung der Kirche durch ein intensives Zusammenwirken der Gemeinden leisten. Er hat die Rechtsform eines nicht eingetragenen Vereins. Beitreten können nur Kirchengemeinden, die einen Delegierten entsenden. Zur aktiven Mitarbeit sind aber alle Interessierten eingeladen. Wenn Sie uns kennen lernen möchte, können Sie uns bei einer unserer nächsten Begegnungen treffen.
Für Auskünfte stehe ich gerne zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
Pfr. Martin Gestrich
– Vorsitzender –
Wir sind nicht allein!
Auch anderswo in Deutschland formieren sich Bewegungen, die versuchen, Themen des EKD-Reformkurses konstruktiv und kritisch weiterzudenken. So treffen sich am 11. Oktober 2008 in Nürnberg in der Gustav-Adolf-Gedächtniskirche Laien und Pfarrer zu einer großen Versammlung unter der Überschrift „Aufbruch Gemeinde“.
In Kurhessen-Waldeck gibt es seit einiger Zeit ein Aktionsbündnis „Kirche im Dorf“, das zweimal jährlich Workshops veranstaltet und versucht, ein anderes Gemeindeverständnis als das (mancherorts) herrschende zu artikulieren. Der Gemeindebund hat Kontakt aufgenommen.
„Es gilt, die Evangelische Kirche als eine von unten her aufgebaute Gemeindekirche wieder zu entdecken, die ihre nachbarschaftliche Gestalt in den Ortsgemeinden als Kirche der kurzen Wege, ihr Gesicht in den festlich gefeierten Gottesdiensten, ihren Klang in den zum Gebet rufenden Glocken, ihren Mund in mündigen Haus- und Initiativkreisen, ihre Hände in aktiven Gruppen und Besuchsdiensten und ihre Ohren in der Aufmerksamkeit für Gottes Gegenwart gewinnen.
Es ist alles dagegen zu tun, dass die Evangelische Kirche immer gesichtsloser wird, je mehr sie sich in mittlere und höchste Ebenen, in Verwaltung und in Gremien zurückzieht und dabei in inhaltsloser Werbesprache, in Verwaltungserlassen und in technokratischen Fachbegriffen verstummt.“
Prof. Christian Möller, Heidelberg, 2008
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